Die Bodenplatte für’s Malawi-Aquarium

...denn: Wenn's "Knack" macht, ist's blöd!

Es gibt im Wesentlichen zwei Gründe, die für eine zusätzliche Bodenplatte in einem Malawi-Aquarium sprechen. Zum einen graben Malawi-Buntbarsche gerne – natürlich auch im Bodengrund. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass Steinaufbauten einstürzen oder sich verschieben.

Für eine Bodenplatte spricht auch, dass schwere Steinaufbauten am Ende möglicherweise auf einem einzigen Sandkorn sitzen – die punktuelle Belastung reicht dann u.U. auch aus, um die Bodenplatte zum brechen zu bringen. Ein wenig ist das so, wie wenn eine Dame mit Stöckelschuhen über Fliesen läuft. Oder ein Elefant.

Zusätzliche Bodenplatte aus Styropor

Ich setze in meinem Aquarium eine zusätzliche Bodenplatte aus Styropor ein. Diese habe ich mir ganz regulär im Baumarkt geholt und mit vier Punkten im Aquarium verklebt. Vier Punkte deswegen, weil ich vermeiden wollte, dass mir die Platte entgegengeschwuppst kommt, wenn ich mal auf die verrückte Idee kommen sollte, die Steinaufbauten komplett rauszunehmen. Und nur vier Punkte, da ich die Platte notfalls auch mal entfernen möchte – z.B. wenn ich das EHEIM Komplettaquarium mal zugunsten eines größeren Beckens mal verkaufen möchte.

Natürlich kann man auch andere Materialien einsetzen. In Foren wird Styrodur als Geheimtipp gehandelt – aber auch Plexiglas/Acrylglas/Macrolon ist natürlich möglich. Hauptsache, man schützt die Bodenplatte des Aquariums – denn wenn es mal „Knack“ macht, ist die Sauerei groß!


Bild: “Styroporplatte” von Macchrissli via Wikipedia (CC BY-SA 4.0)