Los geht’s! Ersteinrichtung und Wasser marsch!

Oder: Am Anfang war's wüst und leer...

Nach gefühlt unendlicher Wartezeit wurde mir endlich das EHEIM Proxima 250 geliefert. Dank ausgiebiger Vorbereitung und der Tatsache, dass Technik, Steine, Kies und Co. bereits seit einigen Tagen in meinem Wohnzimmer standen, ging die Ersteinrichtung meines 250 Liter Malawi-Aquariums relativ schnell vonstatten.

Der Aquarien-Unterschrank

Unterschrank des EHEIM Proxima 250 im AufbauIm ersten Schritt wurde der Unterschrank zusammengebaut. Bis auf einen fehlenden Holzdübel, den ich als regelmäßiger Kunde einer schwedischen Möbelhauskette allerdings glücklicherweise in meiner Werkzeugkiste liegen hatte, gab es nichts zu meckern. Alle Teile passten perfekt ineinander, alle Bohrungen waren an der richtigen Stelle, hervorragend entgratet und ausgefräst. Wie man es von EHEIM gewohnt ist, ist die Wertigkeit und Qualität des Unterschranks absolut hervorragend. Als Werkzeug benötigt man lediglich einen Hammer und einen Akkuschrauber mit Kreuzbit. Mit etwas handwerklichem Geschick und Erfahrung im Aufbau von Möbeln dauert das Zusammenbauen etwa 30 Minuten.

Das Aquarium

Das Becken des EHEIM Proxima 250 ist relativ schwer – das Teil allein auf den Schrank zu wuchten ist knifflig, zumal man das Aquarium präzise in seinen Zierrahmen setzen muss. Zum Glück gibt’s aber immer ein paar helfende Hände. Übrigens: Wasserflecken im Becken sind wohl normal – bei EHEIM wird offenbar kurz getestet, ob das Aquarium wirklich dicht ist.

Bodenplatte und Rückwand

Rückwand von Steinzeit-Design und Styropor-BodenplatteIch nutze in meinem Malawi-Aquarium eine Bodenplatte aus 1cm dickem Styropor, damit keine Punktbelastungen durch die Steinaufbauten entstehen (Die Bodenplatte für’s Malawi-Aquarium) und eine Details zur Rückwand von Steinzeit Design. Beide habe ich mit jeweils ein paar Punkten Aquariumsilikon eingeklebt damit sich nichts selbständig macht, z.B. wenn ich mal umbaue.

Bodengrund und Aufbauten

Bei mir kommt als Bodengrund Quarzsand für Sandfilteranlagen zum Einsatz (Kies oder Sand? Quarzsand für Filteranlagen!). Anschließend habe ich etwa 12 cm Wasser eingelassen und langsam begonnen, den Sand einzufüllen. So wird verhindert, dass sich Lufteinschlüsse bilden, die im schlimmsten Fall anfangen zu faulen. Das Wasser habe ich dann abgesaugt, wieder 3, 4x nachgefüllt, den Sand gut durchgemischt um ihn zu reinigen und das Wasser immer wieder abgesaugt. Ich war selten so happy über meinen (fast) automatischen Wasserwechsel wie bei der Sand-Wäscherei 😉

Erste Befüllung - Steine und Bodengrund sind drin - los geht's!Nun kamen die (natürlich vorher gewaschenen) 50 kg Diabas-Steine vom Königsstuhl – gekauft bei eBay –  ins leicht angefüllte Becken. Ich habe mich dazu entschlossen, diese nicht zu verkleben und hoffe, dass meine Barsche nicht in ihrem letzten Leben als Bodybuilder tätig waren. Zunächst war’s mir erstmal wichtig, dass die Steine im Becken sind – dekoriert wird später. Abschließend wurde das Becken langsam komplett befüllt.

Filter, Strömungspumpe und Licht

Im trüben soll man fischen...Jetzt, da Wasser und Einrichtung fertig waren, habe ich meinen EHEIM Professionell 350T Filter angeschlossen, den JBL UVC-Klärer, die Lichtanlage installiert und das Teil erstmal über Nacht laufen lassen. Natürlich war das Wasser zunächst mal brutal trüb und voller Schwebteilchen. Eine richtige Ursuppe. Umso großer war die Spannung darauf, wie das Wasser am nächsten morgen aussehen würde. Licht aus, abwarten. Und wie ihr oben seht, hat sich das Warten gelohnt!